Multimedia-Labor für Kinder
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Faszination Drehorgeln I Autor: Hugo Neuhaus-Gétaz
Bearbeitet: 21.12.2012
ANI...PAINT ist auch ein Programm für Erwachsene. Doch auch Erwachsene spielen gerne. ANI...PAINT aktiviert die spielerische Freude. Als ich das Programm das erste Mal sah, war ich begeistert und dies ist heute noch so.
Spielen, Spielereien, schönes Handwerk, Kunsthandwerk und Spiel war schon immer für die Menschen etwas wichtiges. So wurden Spielzeugdosen und Drehorgeln entwickelt und gebaut.
Ich bin seit Jahren stolzer Besitzer einer alten Drehorgel. Es ist mein Spielzeug.

Vor Jahren kaufte mein Vater von einem Orgelbauer mehrere Drehorgeln, grosse und kleine. Im Laufe der Zeit liess er diese renovieren und verkaufte sie dann wieder. Nur eine einzige blieb bei uns. Während Jahren stand sie in der Stube. Da sie nicht mehr spielte, wurde sie einfach als Blumenständer gebraucht.

Vor mehr als zehn Jahren starb mein Vater. Die Orgel kam zu mir. Auch da war sie vorerst einfach ein kleines Möbelstück ohne Aufgabe. Immer wieder sagte ich, dass ich sie wohl einmal renovieren lassen wolle, doch es blieb bei der Absichtserklärung.
Bis ich eines Tages einen ehemaligen Feuerwehrkollegen, Daniel Widmer, antraf, der selber ein eingefleischter Drehorgel-Sammler und Spieler ist. Ich erzählte ihm von meiner kleinen Drehorgel. Da meinte er, dass es das Beste wäre sie einmal dem Meister Gotthard Arnold zu zeigen. Ich solle doch mit Peter Rohrer aus Basel Kontakt aufnehmen http://www.fachstaette.de/index.shtml. Ich nahm Kontakt auf.
Wenige Wochen später fand ein Vortrag über die grosse Weltenorgel in Basel statt (Welte Philharmonie 1916). Ich wurde mit meiner kleinen Orgel eingeladen. Dort wurde sie von Meister Arnold angeschaut. Er war vom Instrument begeistert und wollte sie mir gleich abkaufen. Da die Drehorgel ein 'Familienstück' ist, wollte ich dies natürlich nicht.
Meister Arnold hatte in dieser Zeit viel Arbeit und konnte die Orgel vorläufig nicht in Reparatur nehmen. So blieb sie noch zwei weitere Jahre stehen.
Im Frühjahr 2005 war es dann endlich soweit. Peter Rohrer und Gotthard Arnold holten sie bei mir ab.
Im Sommer 2005 besuchte ich die Fachstätte in Bad Schönborn in Deutschland und konnte meine zerlegte Orgel sehen. Drei Monate später, im Oktober war es endlich soweit. Die Orgel war fertig restauriert: Ein Bijou!
Und somit ein ganz grosses Dankeschön an Meister Gotthard Arnold (hier rechts im Bild) und an seine Mitarbeiterin (Sina, hier links im Bild) für die tolle Arbeit.
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