Multimedia-Labor für Kinder
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Schulkinder möchten ANI...PAINT zuhause nutzen Autor: Hugo Neuhaus-Gétaz
Bearbeitet: 24.02.2011
Es ist eine Tatsache, dass viele Kinder heute zuhause den Zugang zu einem Computer haben, manchmal haben sie sogar einen eigenen. Eine Umfrage der Fachhochschule Rapperswil, die jedoch schon 3-4 Jahre zurück liegt, wies darauf hin, dass rund 80% der Eltern mit schulpflichtigen Kindern einen Multimedia-Computer haben.
Was wird nun zuhause damit gemacht?
Auch hier zeigen verschiedene Untersuchungen, dass meist damit gespielt wird, da wird auch geschrieben und selbstverständlich geht man damit auch aufs Internet.

Spielen: Unsere heutigen Kids haben fast alle, neben dem Zugang zum Computer, eine Spielkonsole. Da werden dann Rennen gefahren, es wird gekämpft, es werden Schätze gesucht usw.

Ja, ... und diese Spiele kosten bekanntlich Geld. Wenn Sie in Ihrer Klasse eine Umfrage machen, werden sie feststellen, dass die Sache nicht billig sind und dass die Kids trotzdem eine ganze Sammlung von Spielen haben. Meist sind sie nicht kopierbar, so dass man sie wirklich original kaufen muss.
Wohin fliesst dieses Geld: Meist zu grossen Firmen (Microsoft, Sony...).

So, jetzt zurück zu ANI...PAINT: ANI...PAINT wird vom CID entwickelt.
Die Stiftung CID (Centro Informatica Disabilità), eine Non-Profitorganisation im Tessin, hat sich zum Ziel gesetzt unseren behinderten Mitmenschen mit Hilfe der Computer-Technik einen besseren Zugang zur Welt zu verschaffen. Das CID ist eine ganz kleine Organisation. Der Direktor, Gabriele Scascighini, war bis Dezember 2006 vollamtlicher Sonderschulinspektor im Tessin (und ist heute pensioniert), und machte die ganze CID-Arbeit in seiner Freizeit. Seine Frau Elvi arbeitet auch rund 50 % fürs CID, dies auch unentgeldlich, daneben arbeiten 2 Ingenieure je 1-2 Tage pro Woche für's CID, dies zu einem minimalen Honorar. Das Programm ANI...PAINT entstand in den 90er-Jahren: Es ging darum Kindern, die sich sprachlich nicht ausdrucken konnten, ein Instrument zur Verfügung zu stellen, das ihnen die Möglichkeit gab besser zu kommunizieren. ANI...PAINT war Teil eines ganzen Systems (AdioSCan, AccesX, Adio_Digio...).
1999, ich war damals bei EDUCA angestellt und verantwortlich für den Bereich 'Computer und Behinderung', entdeckte ich die Arbeiten des CIDs. Im Gespräch mit den Entwicklern, gelang es sie von der Idee zu überzeugen, das Programm auch anderen Kindern zugänglich zu machen. Im Jahre 2000 erstellten wir dann eine deutschsprachige Version, ausschliesslich auf MAC-Basis. Ein Jahr später konnten wir dann eine Hybrid-Version Mac-PC erscheinen lassen.
Die Entwicklung eines solchen Programms ist mit sehr vielen Arbeitsstunden verbunden. Die Stiftung CID muss Jahr um Jahr Geld auftreiben. Dies geschieht indem z.B. regelmässig Künstler Bilder für eine Auktion zur Verfügung stellen. Der Erlös kommt dann dem CID zugute. Ein Gesangs-Chor aus dem Tessin geht immer wieder auf Tournee. Auch da fliesst der Gewinn in die CID-Kasse. Spenden werden gemacht. Der Kanton Tessin unterstützt die Stiftung in einem bescheidenen Rahmen.

Der Erlös aus dem Verkauf von ANI...PAINT deckt nur einen kleinen Teil der Entwicklungskosten. Der Rest muss anderweitig aufgetrieben werden.

Daraus folgt:
Wir können das Programm nicht einfach so gratis verbreiten lassen.
Wir sind darauf angewiesen, dass die Lehrpersonen, die das Programm in der Schule einsetzen, dafür besorgt sind, dass dies nicht geschieht (Wie Sie ja erfahren konnten, haben wir auf einen Schutzcode verzichtet).
Wir bieten für die Schulkinder ANI...PAINT zum Kauf an. Wenn also Kinder und Eltern überzeugt sind, dass das etwas wäre für die Kids, dann sind sie sicher auch bereit etwas dafür zu bezahlen.
all content © Copyright by ANI...PAINT™ and NeLe™ New Learning, Hugo Neuhaus-Gétaz

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